Die Presse feiert sich selbst – wir feiern lieber die Streetart-Szene
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#unfollowpatriarchy, adbusting, bild, deutsche Medien, Feminismus, Patriarchat, Sexismus in Medien, stopbildsexism
- 13.01.2019
Was für ein Wochenende! Künstler*innen haben in ganz Berlin einfach mal ein paar Plakate ausgetauscht. Mit einfachen Headlines wurde die Scheinheiligkeit der BILD-Zeitung ziemlich einfach enttarnt.
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Die Dinge beim Namen nennen – Warum eine Vergewaltigung kein Sex ist
Leider müssen wir immer wieder erklären, warum Vergewaltigung und sexuelle Gewalt kein Sex sind. Medienhäuser hoffen auf gute Klickzahlen, nehmen dabei bewusst oder unbewusst die Täter*innenperspektive ein und verharmlosen ganz nebenbei Straftaten. Wie die Hannoversche Allgemeine berichtete, wurde Mitte November in München eine 17-Jährige von einem vermeintlichen Taxifahrer vergewaltigt, am selben Wochenende wurde außerdem eine 22-Jährige in einem falschen Taxi sexuell …
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Kennste? Kennste?!! – Bachelors im Paradies und andere Unterhaltungssexismen
Am Mittwoch lief die dritte Folge von „Bachelor in Paradise“ – und Unterhaltungsformate die sich mit dating, Sex und zwangsläufig eben auch mit den üblichen Geschlechterklischees befassen, sind am florieren. Wie Unterhaltungssexismus funktioniert, und wieso er irgendwie immer noch eine Art „guilty pleasure“ darzustellen scheint (spoiler alert: auch für manche aus unserem Team!) – dazu ein paar Zeilen von unserer …
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ESC der deutschen Medienlandschaft: taz und stern im Vergleich
Während der Eurovision Song Contest gestern vielleicht zum Klatschen animierte, veranlasst uns die Berichterstattung dazu, die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ausschlaggebend ist der musikalische Beitrag der israelischen Kandidatin Netta und nicht zu vergessen: ihr Aussehen. Ein exzentrischer Kleidungsstil, eine Figur abseits der Mainstream-Schönheitsideale und auch noch einen Song im “Sinne der MeToo-Debatte” – Die Medienwelt ist aufgeregt! Wir haben …
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Kunst statt Kommerz – wenn „Sex sells“ sich eben nicht mehr verkauft
Werbung ist wirklich überall – auf dem Kneipenklo, in der Bahn und vor allem auf öffentlichen Plätzen. Denn Werbung will vor allem eins: gesehen werden und so viele Menschen wie möglich erreichen. Das Adbusting-Kollektiv Dies Irae hat darauf kein Bock und gestaltet Werbung einfach mal um. GEM hat mit Dies Irae gesprochen und mal nachgefragt, was sie mit ihrer Arbeit bewirken …
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Der hysterische Mann
Heute erscheint in der ZEIT ein Artikel, getitelt “Der bedrohte Mann.” Der Autor, Jens Jessen, scheint sehr aufgebracht. Die Kernaussage ist schwer zu greifen, aber wohl folgende: Die armen Männer wollen ja den Frauen* helfen, werden aber alle unter Generalverdacht gestellt und damit mundtot gemacht. Zum einen ist es so, dass egal was Männer (ja, alle!) machen, es nie genug …
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Body Talk – Spielt unsere Kritik dem Mediensexismus in die Hände?
Immer wieder wird uns vorgeworfen, wir würden Fotos weiter verbreiten, die wir eigentlich kritisieren. Kurz gesagt: Fotos von halbnackten Frauen in sexistischer Darstellung. Sollten wir zur besseren Kritik, genau diese Schlagzeilen und Fotos veröffentlichen? Oder wäre es besser, diese weg zu lassen, um die Verknüpfung von Überschrift und Bild, nicht noch weiter zu verbreiten? Sollten wir die Aufnahmen vielleicht sogar …
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Wenn Redaktionen Frauen* hassen: Von „die Frauen sind selbst schuld“ zu angezogenen Bild-Girls
In der BILD-Zeitung wird es ab jetzt keine nackten Bild-Girls mehr geben. Kurz nach Veröffentlichung dieses Statements (und den ersten “erotischen” Bildern einer nicht ganz nackten Frau) ging ein Blitz durch die Social Media Bubbles – hat die 2014 gegründete Kampagne #StopBILDSexism nun ihr Ziel erreicht? Ist die BILD jetzt weniger sexistisch? Setzt da etwa wirklich ein Kulturwandel ein? Hier …
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