Wenn Reconquista Internet und Gender Equality Media gemeinsame Sache machen …

„Eifersuchtstragödie“, „Familiendrama“, „Sex-Täter“ oder „Sex-Sklavin“ – was sich nach einem schlechten Krimi anhört, sind sexistische Wortschöpfungen der Medien. In der heutigen Zeit, wo Rechtspopulismus und Antifeminismus weltweit wieder stärker werden, brauchen wir mehr Leute denn je, die sich dem Ganzen entgegensetzen! Nicht nur im Feminismus, Menschenrechte insgesamt sind bedroht und wenn wir uns organisieren, haben wir eine größere Schlagkraft. Deswegen …
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dpa reagiert positiv auf Offenen Brief zum Jubiläum

Schluss mit Familiendrama: Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) feiert diese Woche ihr 70-jähriges Jubiläum. Dies haben wir zum Anlass genommen und der Chefredaktion einen Offenen Brief geschrieben. Nun hat der Nachrichtenchef Froben Homburger ziemlich positiv reagiert. In Zeiten kursierender Falschinformationen, viral gehender Hass-Postings und erstarkender populistische Kräfte wird der Einfluss von Medien sichtbarer denn je. Sprache hat die Macht Emotionen und …
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„Der Hass sitzt in den Köpfen“ – im Gespräch mit Renate Künast, Anne Roth und Jasna Strick

Noch ganz geflasht vom NETTZ-Förderpreis für Engagement gegen Hassrede im Netz, steht schon ein weiteres Highlight bei uns an. Wir freuen uns mega, dass wir nach diesem schönen Event drei beeindruckende Aktivistinnen interviewen konnten: Renate Künast (Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen), Anne Roth (Referentin für Netzpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag) und Jasna Strick (Aktivistin und Autorin). Alle drei engagieren …
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Gewonnen! Was wir mit dem Preisgeld vorhaben und wie Sexismus und Hate Speech zusammenhängen

  „Frauen* sind mit am meisten von Hassrede im Netz betroffen. Sexistische print- und online Medien befeuern und legitimieren diese Hetze. Die Folgen sind Diskriminierung, Belästigungen und Gewalt – online und offline.“ Mit diesem Pitch und unserer Arbeit, die wir während des zweitägigen Community-Events von Das NETTZ – der Vernetzungsstelle gegen Hate Speech – in verschiedenen Workshops vorstellen konnten, haben …
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Neue Vorsätze für das Patriarchat! Selbstoptimierung als teures Lifestyle-Produkt – unser Medienscreening im Januar

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon bombardiert uns das Patriarchat mit zahlreichen Vorsätzen zur Selbstoptimierung: Egal ob es um unseren (zu dicken, zu schwabbeligen, nicht genügend kurvigen,…) Körper geht, um Gewohnheiten, die wir besser lassen sollten oder darum, endlich einen Mann* zu finden. Gerade Frauen* sind zu Beginn des Jahres das Ziel verschiedenster Wirtschaftszweige, die darauf ausgelegt …
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heiße Feger, fette Kugeln- wie Weihnachten, Patriarchat und Kapitalismus zusammenhängen. Unser Medienscreening Dezember

Bei den meisten von uns sorgen die (Weihnachts-)Feiertage schon für genug Unbehagen und Anspannung. Das mediale Bild von sexy Friede Freude Eierkuchen hinterlässt uns zusätzlich mit dem Gefühl, nicht fröhlich / schlank / verliebt (…) genug zu sein. Rückwärtsgewandte Rollenklischees werden rund um das Familienfest-Weihnachten pompös aufgetischt und vergöttert. Alles ganz im Sinne der Tradition, als wären die letzten 70 …
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Tschüss Patriarchat – Hallo 2019!

Wenn man es pathetisch ausdrücken will, könnte man sagen: 2018 war unser Jahr! Bei uns hat sich viel geändert: Wir haben uns intern ganz neu sortiert, einen neuen Vorstand gewählt und sind durch Deutschland getingelt, um Workshops zu halten und um uns zu vernetzen. Trotz all der Aufregung sind wir uns einig: Unser größter Meilenstein war der Start unserer neuen …
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Die Dinge beim Namen nennen – Warum eine Vergewaltigung kein Sex ist

Leider müssen wir immer wieder erklären, warum Vergewaltigung und sexuelle Gewalt kein Sex sind. Medienhäuser hoffen auf gute Klickzahlen, nehmen dabei bewusst oder unbewusst die Täter*innenperspektive ein und verharmlosen ganz nebenbei Straftaten. Wie die Hannoversche Allgemeine berichtete, wurde Mitte November in München eine 17-Jährige von einem vermeintlichen Taxifahrer vergewaltigt, am selben Wochenende wurde außerdem eine 22-Jährige in einem falschen Taxi sexuell …
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Femizide, die keine sein sollen

„Beziehungsdrama“, „Familiendrama“, „Sexmob“ und „Bluttat“. Was sich nach Schlagwörtern für den nächsten schlechten TV-Krimi anhört, sind sexistische Wortschöpfungen der Medien für die Beschreibung von Gewalttaten gegenüber Frauen*. Nach aktuellen Angaben des Bundeskriminalamtes wurden im vergangenen Jahr knapp 140.000 Menschen, davon 82 % Frauen, von ihren Partner*innen oder Ex-Partner*innen misshandelt oder bedroht. Dabei wird alle 2 bis 3 Tage eine Frau …
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