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Medienscreening

Der zweite Teil unseres Konzeptes ist das Medienscreening: Durch unsere langjährigen Kampagnenerfahrungen gegen sexistische Berichterstattung haben wir bestimmte wiederkehrende Muster in der deutschen Medienlandschaft erkannt und definiert. Medien werden nicht umsonst die vierte Gewalt genannt: Sie klären auf, informieren und berichten – sie tragen aber auch Verantwortung für ihr Handeln und gestalten die Gesellschaft mit.

Eine jährlichen Studie wird sich themenspezifisch mit einer bestimmten Form von Sexismus auseinandersetzen, um somit über die Jahre einen guten Vergleich über Veränderungen in der deutschen Medienlandschaft zu ermöglichen. Unsere bisherigen Studien, speziell über den Sexismus in der Bild-Zeitung, findet Ihr hier. Als Grundlage für unsere Studien dokumentieren wir werktäglich das ganze Jahr über nach Kategorien sortiert die ausgewählte überregionale Medien in ihrer Berichterstattung nach kritischen Punkten. Unser Team aus Aktivist*innen, Journalist*innen und Wissenschaftler*innen schafft so die Basis für qualitative und quantitative Aussagen über Sexismus in der journalistischen Berichterstattung. Wir sammeln Beispiele für sexistische, rassistische, queer-feindliche sowie trans* und inter*feindliche Berichterstattung anhand derer wir den Dialog mit dem Deutschen Presserat und den Chefredaktionen suchen.

Gerne könnt ihr uns dabei unterstützen – schickt uns gerne Beispiele an hallo@genderequalitymedia.org! Wir wollen Deutschlands Medienhäuser ermutigen, ihre Berichterstattung zu überdenken, sich von den vorhandenen sexistischen und rassistischen Mustern zu lösen – und das nachhaltig. Daher fordern wir diese auf unsere „Selbstverpflichtung der Medien“ zu unterschreiben.