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	<title>Vergewaltigung &#8211; Gender Equality Media e.V.</title>
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	<description>Gegen medialen Sexismus</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Dec 2018 09:44:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die Dinge beim Namen nennen – Warum eine Vergewaltigung kein Sex ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britta Häfemeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 07:35:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#metoo]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[sexuelle Gewalt]]></category>
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		<category><![CDATA[nein heißt nein]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Leider müssen wir immer wieder erklären, warum Vergewaltigung und sexuelle Gewalt kein Sex sind. Medienhäuser hoffen auf gute Klickzahlen, nehmen dabei bewusst oder unbewusst die Täter*innenperspektive ein und verharmlosen ganz nebenbei Straftaten. Wie die Hannoversche Allgemeine berichtete, wurde Mitte November in München eine 17-Jährige von einem vermeintlichen Taxifahrer vergewaltigt, am selben Wochenende wurde außerdem eine 22-Jährige in einem falschen Taxi sexuell &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leider müssen wir immer wieder erklären, warum Vergewaltigung und sexuelle Gewalt kein Sex sind. Medienhäuser hoffen auf gute Klickzahlen, nehmen dabei bewusst oder unbewusst die Täter*innenperspektive ein und verharmlosen ganz nebenbei Straftaten.</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie die Hannoversche Allgemeine berichtete, wurde Mitte November in München eine </span><a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Taxifahrer-vergewaltigt-17-Jaehrige-in-Muenchen"><span style="font-weight: 400;">17-Jährige von einem vermeintlichen Taxifahrer vergewaltigt</span></a><span style="font-weight: 400;">, am selben Wochenende wurde außerdem eine 22-Jährige in einem falschen Taxi sexuell belästigt.</span></p>
<p><a href="https://twitter.com/gem_ev_/status/1062982223828271110"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-936" src="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/11/10_181115_TZ_Sex-Falle-Taxi-300x262.png" alt="Titelblatt der TZ München mit Schlagzeile &quot;Sex-Falle Taxi&quot;" width="800" height="698" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8222;Sex-Falle Taxi&#8220; titelt hierzu die TZ München und banalisiert damit die Missbrauchsfälle, indem die Redaktion Vergewaltigung mit Sex gleichsetzt. Wir kritisierten das Titelblatt am 15. November auf Twitter und erhielten nach mehrfacher Nachfrage eine Antwort des offiziellen Accounts der TZ: </span></p>
<p><a href="https://twitter.com/tzmuenchen/status/1063395607442800641"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-959" src="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/12/Antwort-TZ-kurz-300x49.png" alt="Tweet der TZ München: &quot;Wir haben deine Kritik an die Chefredaktion der Zeitung weitergegeben.&quot;" width="800" height="130" srcset="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/12/Antwort-TZ-kurz-300x49.png 300w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/12/Antwort-TZ-kurz-768x125.png 768w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/12/Antwort-TZ-kurz-1024x167.png 1024w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als nach weiteren 10 Tagen keine weitere Rückmeldung erfolgt war, fragten wir erneut nach. Diesmal lautete die Antwort:</span></p>
<p><a href="https://twitter.com/tzmuenchen/status/1067008786374828032"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-987" src="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/12/Antwort-TZ-1-300x48.png" alt="Tweet der TZ München: &quot;Der Tweet von @gem_ev_ hat uns Kollegen in der Onlineredaktion erreicht. Wir können und werden nicht für die Zeitungskollegen sprechen. Daher die Bitte, direkten Kontakt zur Print-Chefredaktion aufzunehmen.&quot;" width="800" height="128" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Über den offiziellen Twitteraccount der TZ erreicht man die TZ also nicht. Zu dieser sinnvollen und hochprofessionellen Social-Media-Strategie kann man der TZ nur gratulieren (sie wäre zu diesem Zweck allerdings leider schlecht zu erreichen).</span></p>
<h3><strong>&#8222;Sex&#8220; als Synonym für Gewaltverbrechen</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Sex, Vergewaltigung, sexualisierte Gewalt, Zwangsprostitution und sogar Kindesmissbrauch scheinen für die TZ schon seit mehreren Jahren schwer auseinanderzuhalten zu sein. So titelte und twitterte sie im November 2016 über &#8222;</span><a href="https://twitter.com/tzmuenchen/status/798554201454510081"><span style="font-weight: 400;">Sex-Morde in Süddeutschland&#8220;</span></a><span style="font-weight: 400;">, im Juni 2016 von einem &#8222;</span><a href="https://twitter.com/tzmuenchen/status/745278316538699776"><span style="font-weight: 400;">Sex-Überfall in Vaterstetten&#8220;</span></a><span style="font-weight: 400;">, im Juli 2015 über Bill Cosby, er habe &#8222;</span><a href="https://twitter.com/tzmuenchen/status/618335970799300608"><span style="font-weight: 400;">Frauen mit Drogen betäubt, um mit ihnen Sex zu haben&#8220;</span></a><span style="font-weight: 400;">, im März 2009 über einen Menschenhändler-Ring, er habe &#8222;</span><a href="https://twitter.com/tzmuenchen/status/1397438119"><span style="font-weight: 400;">Illegale zum Sex gezwungen</span></a><span style="font-weight: 400;">&#8220; und über einen pädophilen Sexualstraftäter, dass er sich &#8222;</span><a href="https://twitter.com/tzmuenchen/status/1350193163"><span style="font-weight: 400;">beim Sex mit seinen Kindern&#8220;</span></a><span style="font-weight: 400;"> gefilmt habe.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wird aus der Perspektive des Opfers berichtet, ist es schwer möglich, sexuelle Gewalt mit einvernehmlichem Sex zu verwechseln – es handelt sich um eine Gewalterfahrung. Durch die Vermischung und falsche Verwendung der Begriffe findet die Berichterstattung somit aus der Perspektive der Täter*innen statt, deren Befriedigung wird zum Ausgangspunkt und die Straftat wird sprachlich verharmlost. Hierbei wird unbewusst an ein generell problematisches Bild von Sexualität angeknüpft, insbesondere von weiblicher Sexualität, das davon ausgeht, dass Frauen prinzipiell eigentlich nie Sex haben wollen und Männer prinzipiell immer. Damit einher gehen dann Vorstellungen, Männer müssten Frauen &#8222;rumkriegen&#8220;, damit sie sie &#8222;ranlassen&#8220; – hierbei ist Sex folglich etwas, das die Frau gewissermaßen über sich ergehen lässt, um dem Mann einen Gefallen zu tun.</span></p>
<h3>Bitte keinen Widerwillen zur Schau tragen</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese sehr traurige Annahme hielt auch der Bundesgerichtshof für plausibel und normal, als er </span><a href="https://opinioiuris.de/entscheidung/1659"><span style="font-weight: 400;">1966 in einem Urteil</span></a> <span style="font-weight: 400;">die Ansicht vertrat, Ehefrauen seien ihren Männern gegenüber zur </span><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span><i><span style="font-weight: 400;">Gewährung [von Geschlechtsverkehr] in ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft</span></i><span style="font-weight: 400;">&#8220; verpflichtet, was aber noch nicht ausreichend sei: &#8222;</span><i><span style="font-weight: 400;">Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, daß sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen läßt.</span></i><span style="font-weight: 400;">&#8220; Sie wären des Weiteren nicht berechtigt, &#8222;</span><i><span style="font-weight: 400;">Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau zu tragen</span></i><span style="font-weight: 400;">&#8220; und sollten &#8222;</span><i><span style="font-weight: 400;">darauf verzichten, [ihre] persönlichen Gefühle in verletzender Form auszusprechen&#8220;</span></i><span style="font-weight: 400;">.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zentral sollte also die Befriedigung des Mannes sein. Die Befriedigung der Frau fand nicht nur keine Erwähnung, ihr Verhalten wurde ausschließlich im Hinblick auf die Befriedigung des Mannes bewertet: </span>&#8222;<i>Denn erfahrungsgemäß vermag sich der Partner, der im ehelichen Verkehr seine natürliche und legitime Befriedigung sucht, auf die Dauer kaum jemals mit der bloßen Triebstillung zu begnügen, ohne davon berührt zu werden, was der andere dabei empfindet.</i>&#8220;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Negative Empfindungen der Frau könnten also der &#8222;natürlichen und legitimen&#8220; Befriedigung des Mannes im Wege stehen und sollten deshalb überspielt werden. Das heißt im Klartext: Lächel doch mal!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ausgehend von diesem fehlgeleiteten Bild von Sexualität ist es dann möglich, Vergewaltigung und einvernehmlichen Sex als die Enden eines Spektrums zu begreifen: Im schlimmsten Fall wehren sich Frauen mit Händen und Füßen, wenn es etwas besser läuft sagen sie halt nein aber wehren sich nicht, wenn es noch besser läuft protestieren sie nicht und tragen keine &#8222;Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau&#8220; und so weiter bis hin zum zufälligen Glücksfall, dass sie freundlicherweise bereitwillig mitmachen. Die Annahme, zwischen Sex und Vergewaltigung bestünde ein fließender Übergang, ermöglicht dann die Einbildung, es gäbe eine Grauzone: Nicht-einvernehmlicher Sex, der aber keine Vergewaltigung ist.</span></p>
<h3>Abwarten und Tee trinken?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Kann man ein Gerichtsurteil von 1966 als Teil seiner Argumentation zur Erklärung von gegenwärtigen gesellschaftlichen Missständen heranziehen? Ein berechtigter Einwand, schließlich wandelt sich unsere Gesellschaft rasant – schon 1997, also nur 31 Jahre später, war Vergewaltigung in der Ehe eine Straftat! Und heute, 52 Jahre später, sind wir doch sowieso alle viel weiter, oder?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In einem </span><a href="http://rockstardinosaurpirateprincess.com/2015/03/02/consent-not-actually-that-complicated/"><span style="font-weight: 400;">Blogbeitrag</span></a><span style="font-weight: 400;">, der später als animierter </span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=oQbei5JGiT8"><span style="font-weight: 400;">Clip</span></a><span style="font-weight: 400;"> viral ging, vergleicht die britische Bloggerin Emmeline May Sex mit Tee: </span></p>
<blockquote><p><iframe loading="lazy" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/oQbei5JGiT8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8222;</span><i><span style="font-weight: 400;">If they say &#8218;No thank you&#8216; then don’t make them tea. At all. Don’t make them tea, don’t make them drink tea, don’t get annoyed at them for not wanting tea. They just don’t want tea, ok?&#8220; </span></i></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400;">John Oliver verglich in einer </span><a href="https://youtu.be/L0jQz6jqQS0?t=893"><span style="font-weight: 400;">Episode von Last Week Tonight</span></a><span style="font-weight: 400;"> Sex mit einem Boxkampf: &#8222;</span><i><span style="font-weight: 400;">Wenn einer nicht mitmachen will, begeht der andere ein Verbrechen.</span></i><span style="font-weight: 400;">&#8220; Konsens ist also relativ leicht zu begreifen: Nein heißt nein. Das stellt heute abgesehen von einigen zutiefst verwirrten Pick-Up-Artists auch niemand mehr infrage – es sei denn, man bewegt sich von &#8222;nein heißt nein&#8220; ein kleines Stück weiter und behauptet, &#8222;nur ja heißt ja&#8220;, wie es seit diesem Jahr in Schweden Grundsatz des Sexualstrafrechts ist.</span></p>
<h3>Konsens als Passierschein A38</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Im deutschen Sexualstrafrecht wird Passivität als Zustimmung gewertet. Als in Schweden das Sexualstrafrecht reformiert wurde, übertrafen sich die deutschen Medien gegenseitig in der Suche nach der absurdesten mutwilligen Fehlinterpretation der neuen Gesetzeslage.  Seinen Sexpartner oder seine Sexpartnerin nach seinem oder ihrem Einverständnis zu fragen, wurde in der Berichterstattung als nahezu unerfüllbarer Akt ungeahnten bürokratischen Ausmaßes dargestellt – die schwedische Juristin Kristina Hatas hat für uns in einem </span><a href="https://genderequalitymedia.org/schwedische-botschaft-an-deutsche-medien-ja-sex-sollte-einvernehmlich-sein-ein-gastbeitrag-aus-schweden/"><span style="font-weight: 400;">Gastbeitrag</span></a><span style="font-weight: 400;"> die befremdlichen Auswüchse der Debatte zusammengefasst und eingeordnet. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Treffend auf den Punkt gebracht wird die Schlagrichtung der deutschen Medien in zwei Satirevideos: In einem </span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=G-T2EEOn5nM"><span style="font-weight: 400;">Clip</span></a><span style="font-weight: 400;"> der funk-Produktion </span><i><span style="font-weight: 400;">Bohemian Browser Ballet</span></i><span style="font-weight: 400;"> sammelt ein Paar rechtskräftige Beweise wie eine unterschriebene Einverständniserklärung und eine Urinprobe. In einem Monate später erschienen </span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Td6nF7jXIik&amp;t=0s&amp;"><span style="font-weight: 400;">Sketch</span></a><span style="font-weight: 400;"> im heute-show-Sommerpausenfüller </span><i><span style="font-weight: 400;">Danke Deutschland</span></i><span style="font-weight: 400;"> des ZDF wird nach einem weitestgehend ähnlichen Skript die Rechtssicherheit durch notarielle Beglaubigung und Anwesenheit von Zeugen und einem Rechtsanwalt sichergestellt. Tenor ist also: Nach dem Einverständnis zu fragen macht die Stimmung kaputt und ist vollkommen überflüssig. In den Augen der Medienmacher*innen scheint die trennscharfe Differenzierung zwischen Sex und Vergewaltigung unhinterfragte Gewissheit, als wäre es gegebene Tatsache, dass sowieso niemand auf die Idee käme, mit jemandem ohne dessen Einverständnis Geschlechtsverkehr zu haben. Das ist leider nicht richtig.</span></p>
<h3>Ein Viertel der Deutschen findet Vergewaltigung manchmal okay</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Im</span><a href="https://ec.europa.eu/commfrontoffice/publicopinion/index.cfm/ResultDoc/download/DocumentKy/75839"> <span style="font-weight: 400;">Spezial-Eurobarometer 449</span></a><span style="font-weight: 400;"> zu geschlechtsspezifischer Gewalt waren 27% aller befragten Deutschen der Meinung, &#8222;Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung&#8220; könne &#8222;unter bestimmten Umständen gerechtfertigt&#8220; sein, etwa wenn das Opfer betrunken ist, Drogen genommen hat, freiwillig mit jemandem nach Hause gegangen ist, &#8222;freizügige, provozierende oder sexy Kleidung&#8220; getragen hat, nicht deutlich “nein” gesagt oder sich körperlich nicht deutlich gewehrt hat, nachts alleine draußen herumgelaufen ist oder mehrere Sexualpartner hat. </span><a href="https://www.nytimes.com/2017/10/30/health/men-rape-sexual-assault.html"><span style="font-weight: 400;">Bei Befragungen von amerikanischen College-Studenten zu ihrem Sexualverhalten gaben Teilnehmer an</span></a><span style="font-weight: 400;">, sie hätten eine Partnerin &#8222;gegen ihren Willen penetriert&#8220;, gleichzeitig gaben sie an, &#8222;sowas wie eine Vergewaltigung&#8220; nicht begangen zu haben. In Vergewaltigungsprozessen sagen die Angeklagten häufig aus: &#8222;</span><a href="https://broadly.vice.com/en_us/article/qkg7y7/why-so-many-rapists-dont-realize-theyre-rapists"><span style="font-weight: 400;">Ich dachte, sie wollte es.&#8220;</span></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die nicht vorhandene Trennung zwischen einvernehmlichem Sex und Vergewaltigung ist also weiterhin relevant und hat schwerwiegende Konsequenzen. Die synonyme Verwendung der Begriffe ist mindestens fahrlässig. Wenn bei Sexualstraftaten statt von Belästigung und Vergewaltigung von &#8222;Sex&#8220; die Rede ist, sieht das auf der Titelseite zwar aufregend und ein bisschen skandalös aus und hilft möglicherweise, Verkaufs- oder Klickzahlen in die Höhe zu treiben. Aber durch die Vermischung der Begriffe wird zugunsten der Unterhaltsamkeit ein Gewaltverbrechen trivialisiert und verharmlost.</span></p>
<p>Von <a href="https://twitter.com/gewittergesicht">Vic Schulte</a></p>
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			</item>
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		<title>Medien, wir müssen reden. Über sexualisierte Gewalt gegen Männer. Mediascreening zu &#8222;Sexuelle Gewalterfahrungen von Männern&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britta Häfemeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 07:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mediascreening]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[sexualisierte Gewalt gegen Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>
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					<description><![CDATA[  Wenn es um sexuelle Gewalt gegen Männer geht, scheinen viele Menschen überfordert zu sein. Häufig hört man Kommentare wie: “Kann man denn Männer überhaupt vergewaltigen?” Noch schlimmer wird es, wenn eine Frau Täterin ist: “Ist doch super, er soll sich nicht so haben!” ist leider nicht selten als Reaktion. Denn Männer können, wollen, sollen immer, oder so wird es &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;"> </span></h3>
<p><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-461 aligncenter" src="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-4-300x251.jpg" alt="" width="361" height="302" srcset="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-4-300x251.jpg 300w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-4-768x644.jpg 768w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-4.jpg 940w" sizes="(max-width: 361px) 100vw, 361px" /></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Wenn es um sexuelle Gewalt gegen Männer geht, scheinen viele Menschen überfordert zu sein. Häufig hört man Kommentare wie: “Kann man denn Männer überhaupt vergewaltigen?” Noch schlimmer wird es, wenn eine Frau Täterin ist: “Ist doch super, er soll sich nicht so haben!” ist leider nicht selten als Reaktion. Denn Männer können, wollen, sollen immer, oder so wird es uns ja zumindest verkauft.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Nicht nur durch die #metoo-Debatte findet sexualisierte Gewalt, vorrangig gegegn Frauen*, in den Medien sehr viel Raum, was sehr richtig und wichtig ist. Schon lange beobachten auch wir, wie über Gewalterfahrungen von Frauen berichtet wird. Oft kritisieren wir dabei, wie Vergewaltigung und sexuelle Gewalt als „Sex-Krimi“ oder „Sexskandal“ verharmlost werden. Aber wie sieht es eigentlich mit sexualisierten Gewalterfahrungen von Männern im Erwachsenenalter aus? Tauchen sie überhaupt auf, und wenn ja, wie wird über sie berichtet?</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #000000;">Methodik</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Um Antworten auf diese Fragen zu finden haben wir die Online-Auftritte der drei jeweils auflagenstärksten überregionalen Tageszeitungen (BILD, FAZ, Süddeutsche), regionalen Tageszeitungen( Rheinische Post, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Südwestpresse) und Nachrichtenmagazine (Spiegel, Focus, Stern) durchforstet. Wir haben nach den Begriffen Vergewaltigung, sexuelle Gewalt, sexualisierte Gewalt, Sex-Skandal, Sex-Krimi, Sex-Gangster und Übergriff gesucht. Dabei wurden jeweils die letzten beiden Beiträge genauer untersucht, in denen über Männer als Opfer sexueller Übergriffe berichtet wurde.</span><br />
<span style="color: #000000;"> Das bedeutet, unser Screening ist natürlich keine ausführliche Medienstudie, wie es beispielsweise unsere Bildstudien sind. Was ihr hier bekommt, ist eher ein Schlaglicht, das Auskunft gibt über Fragen wie: Welche Begriffe werden in letzter Zeit verwendet, wenn über sexualisierte Gewalt gegen Männer berichtet wird? Wann und in welchen Kontexten wird überhaupt über solche Taten berichtet? Und wie werden die Täter, wie die Opfer bezeichnet?</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Statistischer Hintergrund</span></h3>
<h4><span style="color: #000000;">Kaum Zahlen vorhanden</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Um einzuordnen, ob Medien angemessen über sexuelle Gewalt gegen Männer berichten, mussten wir erst einmal herausfinden, wie oft solche Gewalttaten begangen werden und wer genau betroffen ist. Leider fehlen zu diesem Thema weitgehend aussagekräftige Zahlen. Die besten Informationen für Deutschland stammen aus der Pilotstudie „Gewalt gegen Männer“ des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSJ) aus dem Juli 2004.</span><br />
<span style="color: #000000;"> Nicht ideal. Aber als Kontext für unsere Ergebnisse haben wir hier dennoch ein paar veraltete Zahlen:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Zahlen zu sexualisierten Gewalterfahrungen im Kinder- und Jugendalter schwanken je nach Studie zwischen 0,6 und 30%. Die Autor_innen der oben zitierten Pilotstudie fanden in ihrer Befragung heraus, dass jeder fünfte Mann von sexuellen Gewalterfahrungen im Kinder- und Jugendalter berichtet. Dabei sind Erfahrungen wie ungewollte Berührungen oder Kommentare mit sexuellem Unterton mit inbegriffen. Acht Prozent der Befragten berichteten von sexualisierter Gewalt im engeren Sinne, das heißt von Vergewaltigung. Über die Täter_innen können sie auf Grundlage ihres Fragebogens keine Aussagen treffen, sie weisen allerdings darauf hin, dass verschiedene Studien der allgemeinen Annahme widersprechen, sexuelle Gewalt gegen Männer und Jungen ginge fast ausschließlich von Männern aus.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Im Erwachsenenalter hängt die Häufigkeit von sexualisierten Gewalterfahrungen stark von der sexuellen Orientierung ab. Innerhalb heterosexueller Paarbeziehungen berichten ca. 5% der Männer von versuchten oder tatsächlichen sexuellen Übergriffen. Laut den Autor_innen der Studie, ist hier die Dunkelziffer besonders hoch. Denn Gewalt von Frauen gegen Männer wird besonders tabuisiert.</span></p>
<h4><span style="color: #000000;"> Angaben zu Täter_innen</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Die Autor_innen der BMFSJ-Studie nehmen in ihren Daten keine Auswertung zu gleichgeschlechtlichen Paarbeziehungen von Männern vor, weil ihnen dazu zu wenig Daten vorliegen. Es werden aber andere Studien zitiert, denen zufolge über 40% der Männer in gleichgeschlechtlichen Paarbeziehungen schon sexuelle Gewalt erfahren haben. Insgesamt gaben ca. 2% der befragten Männer in der BMFSJ-Studie an, sexualisierte Gewalt erfahren zu haben. Ergebnisse des National Crime Victimization Survey (NCVS) aus den USA, erhoben in den 1990ern, geben an, dass etwa 9% der Opfer von sexualisierter Gewalt Männer sind, wobei 54% diese Gewalt durch andere Männer erfahren. Unter Menschen, die durch Kolleg_innen sexualisierte Gewalt erfahren, sieht das NCVS Männer leicht überrepräsentiert (22% aller befragten Männer/11% der Frauen). Zudem zeigt die Studie, dass 33% der männlichen Opfer People of Color seien, bei den Frauen sind dies nur 17%. 30% der befragten Frauen zeigten ihre Gewalterfahrungen bei der Polizei an, verglichen mit 15% der Männer.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Die Ergebnisse</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Vielleicht wenig überraschend stehen die jüngsten Artikel, die sich mit dem Thema sexueller Gewalterfahrungen von Männern beschäftigen. Von 18 ausgewerteten Artikeln beschäftigen sich sechs direkt mit Vorwürfen gegen Prominente oder deren Reaktionen darauf. Weitere Artikel nehmen auf das Hashtag und die dadurch losgetretenen Debatten Bezug, um beispielsweise zu erklären, warum mehr und mehr Betroffene über ihre Erfahrungen sprechen.</span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Die Tat an sich &#8211; Begriffe für Übergriffe</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Positiv überrascht sind wir von den Begriffen, die Zeitschriften und Zeitungen wählen, um über sexualisierte Gewalt zu sprechen. Die am häufigsten verwendeten Begriffe (Übergriff, Vergewaltigung, Belästigung, Missbrauch) benennen das Geschehen klar als eine Straftat. Die häufigsten neutralen Begriffe (Tat, Fall) zeichnen sich ebenfalls nicht durch Verharmlosung aus, sondern lassen eher darauf schließen, dass die Taten in den Zusammenhang einer Strafverfolgung gestellt werden. Das bedeutet natürlich nicht, dass verharmlosende Begriffe gar nicht auftauchen: Einige Artikel sprechen von „Avancen“ und „Annäherungsversuchen,“ wobei Belästigung durch Vorgesetzte gemeint ist, oder bezeichnen gar Exhibitionismus als „Sex-Angebot“ oder erzwungene Analpenetration als „schmerzhafte Angelegenheit“.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-455 aligncenter" src="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-1-300x251.jpg" alt="" width="350" height="293" srcset="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-1-300x251.jpg 300w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-1-768x644.jpg 768w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-1.jpg 940w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Kann Mann “Opfer” sein?- Begriffe für Betroffene</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Die Frage nach der passenden Bezeichnung für Menschen, die sexuelle Gewalt erfahren haben, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Insbesondere die Verwendung des Begriffs „Opfer“ wird von manchen Betroffenen stark abgelehnt, da sie sich dadurch zu stark über ein Ereignis definiert sehen, über das sie keine Kontrolle hatten. Insofern mag man es als negativ lesen, dass “Opfer” die zweithäufigste Betroffenen-Bezeichnung in den von uns untersuchten Artikeln darstellt, in den Top 3 sind noch Mann” aber auch “Model”.</span><br />
<span style="color: #000000;"> Unser Fazit also im Bereich “Begriffe für Betroffene”: Verletzlichkeit und die Erfahrung von Gewalt ist gesellschaftlich nicht selbstverständlich mit Männlichkeit vereinbar. Wir finden es daher einen Schritt in die richtige Richtung: Gewalt gegen Männer muss ebenfalls klar benannt werden.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;"> <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-454 aligncenter" src="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-2-300x251.jpg" alt="" width="348" height="291" srcset="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-2-300x251.jpg 300w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-2-768x644.jpg 768w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-2.jpg 940w" sizes="(max-width: 348px) 100vw, 348px" /></span></h3>
<h4><span style="color: #000000;">Oscar -Preisträger und Ärzte &#8211; Begriffe für Täter_innen</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Sowohl für Betroffene als auch für Täter_innen fällt auf, dass sie oft über ihre Berufsbezeichnungen definiert werden. Grundsätzlich begrüßen wir es, Menschen über ihre Leistungen bzw. Taten zu definieren, anstatt beispielsweise auf Beziehungen zu anderen zu reduzieren. Etwas zweifelhaft ist diese Vorgehensweise jedoch, wenn über Vorwürfe gegen berühmte Menschen berichtet wird, der Artikel aber gleichzeitig viel Platz darauf verwendet, Bekanntheitsgrad und Auszeichnungen der Person aufzulisten. Sexuelle Belästigung wird nicht weniger schlimm, weil jemand Star-Fotograf_in oder Oscar-Preisträger_in ist.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Im Verhältnis zu den oben zitierten Zahlen fällt außerdem auf, dass Täterinnen in den von uns untersuchten Artikeln kaum auftauchen. Lediglich zwei Artikel benennen überhaupt die Möglichkeit, dass Frauen Männern sexualisierte Gewalt antun können. Verglichen mit den oben genannten Ergebnissen erscheint dies zu wenig zu Wort zu kommen. Davon bleibt einer auf einer sehr hypothetischen Ebene (benennt also keinen konkreten Fall), während der andere den Vorfall als harmloses „Angebot“ abstempelt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-453 aligncenter" src="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-3-300x251.jpg" alt="" width="348" height="291" srcset="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-3-300x251.jpg 300w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-3-768x644.jpg 768w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/Internet-wir-müssen-reden.-3.jpg 940w" sizes="(max-width: 348px) 100vw, 348px" /></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenig mit Ruhm bekleckert haben sich die untersuchten Artikel auch zum Stichwort Homophobie. Zu benennen, dass Kevin Spacey sich zeitgleich mit Bekanntwerden der Vorwürfe gegen ihn als schwul geoutet hat, ist nicht homophob – der Zeitpunkt war von Spacey selbst schlecht gewählt. Unnötig ist dagegen, zu betonen, dass Opfer von Übergriffen heterosexuell sind, als würden sich schwule Männer grundsätzlich darüber freuen, von ihren Vorgesetzten begrapscht zu werden. Ebenso ist Übergriffigkeit gegenüber Männern durch Männer nicht automatisch ein Zeichen für Homosexualität – denn wie wir inzwischen wissen sollten, liegt sexualisierte Gewalt oft mehr in Machtmotiven als durch sexuelle Anziehung begründet.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Kann Mann vergewaltigt werden? &#8211; ein Fazit</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Insgesamt konnten wir feststellen, dass wir sowohl in der Wissenschaft als auch in den Medien sexuelle Gewalterfahrungen von Männern zu wenig thematisiert werden. So wollten wir uns ursprünglich auf Artikel aus den ersten zwei Februarwochen konzentrieren, konnten aber nicht ausreichend Material finden. Durch #metoo erfuhr sexuelle Gewalt höhere Aufmerksamkeit, welche auch manche Männer dazu bewegt über Erfahrungen zu sprechen. Denn das Klischee des sexuell hoch aktiven und immer bereiten Mannes, welches uns schon aus unserer täglichen Arbeit nur zu gut bekannt ist, wird leider zu Unrecht so interpretiert, als könnten Männer nicht sexuelle Gewalterfahrungen machen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wie wir in unserem Screening feststellen mussten, sind einige schädliche Erklärungsmuster immer noch weit verbreitet. Beispielhaft ist hier das Vorurteil zu nennen, dass es Schwulen nichts ausmacht, von Männern belästigt zu werden oder Belästigung auf sexuelles Interesse hinweist.  Zudem schienen die Artikel oft einen Schwerpunkt auf Erklärungen für die Verletzlichkeit der Männer zu legen, wie zum Alkoholrausch oder Drogenkonsum. Tendenzen wie diese können zu Victim Blaming, Tabuisierung anderer Tathergänge etc. führen, wie das auch bei Frauen der Fall ist. Medien sind hier in der Verantwortung dieses Stereotyp nicht zu reproduzieren.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die verwendeten Artikel und unsere ausführlichen Ergebnisse könnt Ihr hier einsehen: <a style="color: #000000;" href="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2018/02/GEM-Mediascreening_Sexualisierte-Gewalt-gegen-Maenner_ausführliche-Ergebnisse.pdf">GEM Mediascreening_Sexualisierte Gewalt gegen Maenner_ausführliche-Ergebnisse</a></span></p>
<h3><span style="color: #000000;">Hilfsangebote und Kontaktadressen</span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Arbeitskreis Gewaltschutzgesetz Münster: http://www.gewaltschutz-muenster.de/dt/index.php/informationen-fuer-maenner/maenner-als-opfer</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Beratungsstellen für Männer in Berlin: http://www.big-berlin.info/node/151</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Männerbüro Hannover: http://www.maennerbuero-hannover.de/arbeitsbereiche/maennliche_opfer_haeuslicher_gewalt/index_ger.html</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Männer-Informationszentrum München: http://www.maennerzentrum.de/die-fachstelle/</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diakonie Ruhr: http://www.diakonie-ruhr.de/rat_und_hilfe/ratsuchende/haeusliche_gewalt</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Männerberatung Schleswig-Holstein: https://www.maennerberatung-sh.de/</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Beratungsstellen der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt: https://www.bag-taeterarbeit.de/beratungsstellen-suchen.html</span></p>
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