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	<title>femizid &#8211; Gender Equality Media e.V.</title>
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	<description>Gegen medialen Sexismus</description>
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		<title>#Bildgewaltig &#8211; Aktion zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen*</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britta Häfemeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 11:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Activism]]></category>
		<category><![CDATA[Feminizid]]></category>
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					<description><![CDATA[#keinemehr und Gender Equality Media rufen euch zu einer gemeinsamen Aktion auf Es ist mittlerweile überall. Die Erkenntnis, dass tagtäglich versuchte Frauen*morde in Deutschland geschehen, die fast jeden dritten Tag ausgeführt werden. Sie werden rassifiziert, wenn sie als  kulturelles Problem einer angeblich anderen Kultur gesehen werden. Die Fälle in Deutschland, von Deutschen begangen, werden als eine private, unglückliche private Tragödie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1304" src="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2019/11/EBU-100-75-HD-Farbbalken-1024x576.jpg" alt="" width="384" height="216" srcset="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2019/11/EBU-100-75-HD-Farbbalken-1024x576.jpg 1024w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2019/11/EBU-100-75-HD-Farbbalken-300x169.jpg 300w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2019/11/EBU-100-75-HD-Farbbalken-768x432.jpg 768w, https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2019/11/EBU-100-75-HD-Farbbalken.jpg 1100w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /><br />
#keinemehr und Gender Equality Media rufen euch zu einer gemeinsamen Aktion auf</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #000000;">Es ist mittlerweile überall. Die Erkenntnis, dass tagtäglich versuchte Frauen*morde in Deutschland geschehen, die fast jeden dritten Tag ausgeführt werden. Sie werden rassifiziert, wenn sie als  kulturelles Problem einer angeblich anderen Kultur gesehen werden. Die Fälle in Deutschland, von Deutschen begangen, werden als eine private, unglückliche private Tragödie aufgefasst.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #000000;"><b>Kein Familiendrama, sondern Femizid &#8211; #niunamenos</b></span></h4>
<p><b></b><span style="color: #000000;"><span style="font-weight: 400;">Für diese Forderung kämpfen Feminist*innen global seit langem. In Mexiko wurde Femizid 2012 zu einer offiziellen politischen Kategorie. Diese Forderung drang dann bis nach Deutschland durch. Auch hier kämpfen wir gegen die Frauen*morde. Seit kurzem ist die Diskussion um Frauen*mord als eine politische Kategorie in aller Munde.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #000000;"><b>#Keine mehr in Deutschland</b></span></h4>
<p><span style="color: #000000;"><b> </b><span style="font-weight: 400;">#keinemehr setzt sich seit 2017 auch in Deutschland für die Verwendung des politischen Begriffs Feminizid ein. Damit wollen sie sichtbar machen, dass Männer Frauen* töten. Dass das keine vereinzelten Familiendramen oder Eifersuchtsmorde sind. Und dass die deutsche Gesellschaft mitverantwortlich ist, dass dies geschehen kann. Dazu gehört auch die mediale Berichterstattung.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #000000;"><b>Femizid benennen</b> <b>&#8211; erste Erfolge</b></span></h4>
<p><span style="font-weight: 400; color: #000000;">Viele Medien berichten schon nicht mehr von Eifersuchtstat und Familiendrama, sie sprechen von einem Frauen*mord. Auch wir richteten uns zuletzt mit einem <a href="https://genderequalitymedia.org/dpa-reagiert-positiv-auf-offenen-brief-zum-jubilaeum/">offenen Brief an die dpa</a>, Deutschlands größte Nachrichtenagentur. Diese sprach sich nun offiziell dafür aus, nicht mehr “Familiendrama” zu schreiben. Die jahrelange Arbeit von Aktivist*innen wird gehört.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #000000;"><b>#Bildgewaltig &#8211; die Macht von Bildern</b></span></h4>
<p><span style="font-weight: 400; color: #000000;">Dennoch sehen wir neben der sich wandelnden Berichterstattung fragwürdige Bilder, die die Berichterstattung begleiten: Frauen*, die aus dem Fenster starren, gekrümmt in einer Ecke liegen, eine erhobene männliche Faust. Also Frauen* als wehrlose Opfer. Ein heterosexuelles Paar das sich streitet und damit gezeigt wird: es ist irgendwie doch noch “Beziehungstat”. Marlene Pardeller von #keinemehr aber sagt: “Bilder sind genauso wichtig wie Begriffe. An ihnen müssen wir arbeiten, um unser Bewusstsein zu verändern.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #000000;"><b>Der Aufruf an euch</b></span></h4>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-weight: 400;">Zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen* wollen wir diesen Schritt zusammen mit der crew von #keinemehr komplettieren. Die Bebilderung bei Berichterstattung von Feminiziden (Frauen*morden), feminizider Gewalt und geschlechtsbasierter Gewalt (z.b. Häuslicher Gewalt) zeigt in den meisten Medien die Frau* in der Opferrolle. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><b><br />
</b><span style="font-weight: 400;">Um dem entgegenzuwirken, rufen wir euch auf, uns Bilder zu schicken, die ihr für die Berichterstattung freigebt. Damit bauen wir eine alternative Bild-Datenbank auf, auf die Journalist*innen zurückgreifen können, wenn sie Bilder für ihren Bericht suchen.</span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Bis zum 25.12.2019 </b><span style="font-weight: 400;">sammeln wir eure lizenzfreien Bilder. Die besten Bilder werden auf einer Bilddatenbank zur lizenzfreien Nutzung den Journalist*innen zur Verfügung gestellt. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Wir freuen uns auf eure Einsendungen! Bitte schickt diese <strong>an </strong></span><a style="color: #000000;" href="mailto:keineeinzigemehr@gmail.com"><strong>keineeinzigemehr@gmail.com</strong><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></a><span style="font-weight: 400;">Eure #keinemehr x GEM Crews</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mehr zu #keine mehr findet ihr hier (link) </span><a style="color: #000000;" href="https://keinemehr.wordpress.com/"><span style="font-weight: 400;">https://keinemehr.wordpress.com/</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>dpa reagiert positiv auf Offenen Brief zum Jubiläum</title>
		<link>https://genderequalitymedia.org/dpa-reagiert-positiv-auf-offenen-brief-zum-jubilaeum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Britta Häfemeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 10:44:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Activism]]></category>
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					<description><![CDATA[Schluss mit Familiendrama: Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) feiert diese Woche ihr 70-jähriges Jubiläum. Dies haben wir zum Anlass genommen und der Chefredaktion einen Offenen Brief geschrieben. Nun hat der Nachrichtenchef Froben Homburger ziemlich positiv reagiert. In Zeiten kursierender Falschinformationen, viral gehender Hass-Postings und erstarkender populistische Kräfte wird der Einfluss von Medien sichtbarer denn je. Sprache hat die Macht Emotionen und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #333333;"><strong>Schluss mit Familiendrama: Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) feiert diese Woche ihr 70-jähriges Jubiläum. Dies haben wir zum Anlass genommen und der Chefredaktion einen <a style="color: #333333;" href="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2019/08/GEM-Offener-Brief-zum-70-jährigen-dpa-Jubiläum.pdf"><span style="color: #0000ff;">Offenen Brief</span></a> geschrieben. Nun hat der Nachrichtenchef Froben Homburger ziemlich positiv reagiert.</strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;">In Zeiten kursierender Falschinformationen, viral gehender Hass-Postings und erstarkender populistische Kräfte wird der Einfluss von Medien sichtbarer denn je. Sprache hat die Macht Emotionen und Werte zu vermitteln. Sie kann Menschen unterbewusst bestimmte Wertvorstellungen und Weltanschauungen kommunizieren, sowohl positive als auch negative. Bei unseren täglichen Medienscreenings fällt immer wieder auf, dass alle möglichen Medien regelmäßig Gewalt gegen Frauen in ihrer Berichterstattung verharmlosen – ob systematisch oder unbewusst sei dahingestellt.</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong>Sprache ist Macht</strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Die dpa ist Deutschlands größte Nachrichtenagentur, und oftmals die erste wichtige Informationsquelle für Redaktionen, ihre Meldungen werden oft hundertfach im Wortlaut adaptiert und so tausendfach verbreitet. Nachrichtenagenturen wie die dpa, tragen große Verantwortung, da sie bestimmen, wie und welche Themen verarbeitet werden. So ist es lobend herauszustellen, dass die dpa schon in vielen Fällen genau auf die Wortwahl achtet &#8211; wie Froben Homburger, der dpa-Nachrichtenchef gegenüber Gender Equality Media bekräftigte: “Sie weisen völlig zu Recht darauf hin, dass Sprache beileibe nichts Harmloses ist, sondern im Gegenteil eine enorme Macht besitzt. Und natürlich wissen wir um die besondere Verantwortung der Deutschen Presse-Agentur gerade auch in dieser Hinsicht.”</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong>Wenn Frauen systematisch getötet werden ist das ein Femizid &#8211; kein &#8222;Familiendrama&#8220;</strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Dennoch wird gerade sexistische Berichterstattung noch zu wenig als solche wahrgenommen. Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau* durch ihren Partner ermordet. Bei Tätern mit muslimischen Hintergrund ist dann oft von “Ehrenmord” die Rede, während bei “deutschen” Tätern die bagatellisierenden Begriffe “Familiendrama” oder “Eifersuchtsdrama” verwendet werden. Gewalt von Männern* ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Würden Medien Begriffe wie “Femizid” oder Frauenmord publizieren, wäre sichtbar, dass es sich um ein strukturelles Problem handelt und nicht um traurige Einzelfälle. Es ist eine Frage der Sprache.</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong>Unser Offener Brief stößt auf offene Ohren bei der dpa</strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;">In einem Offenen Brief forderte Gender Equality Medie die dpa auf, die Vorreiterinrolle zu übernehmen und auf Begriffe wie “Familiendrama” gänzlich zu verzichten. Sie könnte daher alternativ Begriffe wie “Femizid” oder eben “Frauenmord” in die journalistische Berichterstattung einführen. Die dpa reagierte durchgehend positiv: “Den verharmlosenden „Sextäter“ wollen wir eigentlich auch schon seit längerem nicht mehr verwenden, manchmal rutscht diese Formulierung aber noch durch. Hier werden wir Ihr Schreiben gerne zum Anlass nehmen, die Kolleginnen und Kollegen daran zu erinnern.”, versprach Homburger. Die dpa gab an, bei den Begriffen Familien- bzw. Beziehungsdrama oder –tragödie“ noch in internen Diskussionen zu stecken. Hier wurde unser Angebot, die Ergebnisse unserer Medienscreenings weiterzuleiten, dankend angenommen.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><a style="color: #333333;" href="https://genderequalitymedia.org/wp-content/uploads/2019/08/GEM-Offener-Brief-zum-70-jährigen-dpa-Jubiläum.pdf"><span style="color: #0000ff;"><strong>+++ Den Offenen Brief inkl. Auflistung der problematischen Begriffe zum Download +++</strong></span></a></span></p>
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